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10 Tipps: Wie macht man gute Fotos?


1. Beweg deinen Arsch.
Wenn Du ein gutes Foto schießen willst, musst Du dich bewegen. Wenn Stromkabel, Äste, Laternen, Personen oder etwas anderes deine Sicht versperren, musst Du entweder den Störenfried entfernen – oder Dir einen besseren Standpunkt aussuchen, von dem aus Du Dein Foto schießt.

Bild: Bayern Watzmann See Berge

Der optimale Standpunkt bestimmt das Bild

2. Goldener Schnitt
Der Goldene Schnitt ist ein Bildverhältnis, dass unser Gehirn als schön und ansprechend empfindet. Er verleiht dem Bild eine gewisse Spannung und sorgt für eine interessante Bildaufteilung. Der Goldene Schnitt ist eine gedachte Linie, ungefähr ein Drittel des Gesamtbildes vom Rand entfernt. Dort sollte dein Hauptobjekt, dass Du fotografieren willst im Bild stehen.

Bild: Obelisk Buenos Aires Argentinien

Der Obelisk von Buenos Aires steht im goldenen Schnitt

3. Gerader Horizont
Oft lässt sich durch den Sucher nicht genau sagen, ob der Horizont im Bild genau gerade ist oder nicht. Auf einem großen Digitalkamera-Display tut man sich da schon leichter. Und falls man Zuhause am PC feststellt, dass der Horizont schief ist, muss man ihn unbedingt mit einer entsprechenden Foto-Software auskorrigieren. Die Minute Arbeit sollte Dir Dein Foto auf jeden Fall wert sein.

Bild: Panorama Amphitheater Epidauros Griechenland

Ein schräger Horizont würde dieses Bild ruinieren

4. Unterbelichten
Profis machen es schon lange – wenn Du eine Spiegelreflexkamera hast, oder eine Kompaktkamera die eine Blendeneinstellung erlaubt, dann stell die Blendenvorwahl auf -1 ein. Das führt dazu, dass das Bild immer etwas unterbelichtet wird. Der Vorteil dabei ist, dass feine Strukturen in den hellen Farbwerten, z. B. Wolken am Himmel nicht mehr völlig Weiss dargestellt werden, sondern ihre volle Zeichnung behalten.

Bild: Wolken Decke Licht Strahlen Himmel

Leichtes Unterbelichten erzeugt einen großartig gezeichneten Himmel

5. Tiefen und Lichter steuern
Die meisten Bildbearbeitungsprogramme erlauben es, Tiefen und Lichter
getrennt voneinander einzustellen. Dort kannst Du später einen
knallblauen, detailliert gezeichneten Himmel auf dein Foto zaubern,
indem Du die Lichter etwas dunkler machst. Und damit dir die dunklen
Bereiche nicht absaufen, stellst Du diese etwas heller ein. Viola.

Bild: Panorama Gebirge Griechenland Mittelmeer

Knallblauer Himmel – einfach zu erreichen mit Tiefen & Lichter

6. Unscharf maskieren
Sollte ein Bild nicht perfekt scharf geworden sein, was immer mal wieder vorkommt, hilft einem oft die Funktion „Unscharf maskieren“, die in vielen Bildbearbeitungsprogrammen zu finden ist, weiter. Obwohl es sich nach dem genauen Gegenteil anhört, lässt die Funktion unscharfe Bilder wieder knackiger werden. Hilft oft, wenn z. B. durch eine minimal zu lange Belichtung die Schärfe im Bild verloren gegangen ist.

7. Helligkeit und Kontrast
Gerade wenn du den Tipp mit der leichten Unterbelichtung befolgt hast, kommt es vor dass manche Motive etwas flau rüberkommen. Da hilft zum einen, während Du die Tiefen und Lichter verstellst, am Regler für den Mittentonkontrast herumzuspielen, bis das Bild knackige Farben bekommt.

Falls deine Fotosoftware diese Funktion nicht bietet, empfiehlt es sich das Bild mit dem Filter „Kontrast & Helligkeit“ vorzunehmen. Dabei darauf achten dass man die Werte nicht völlig übertreibt und zum anderen sollte man ein Auge auf das Histogramm des Bildes haben, damit die Farben nicht ausreissen und Bildinformationen dadurch verloren gehen.

8. Niemals digitalen Zoom verwenden
Im Gegensatz zum optischen Zoom ist der Digitale Zoom heutiger Kompaktkameras eigentlich eine Mogelpackung. Beim Digitalzoom wir einfach ein Ausschnitt des Bildes, dass die Kamera im maximalen optischen Zoombereich schießen kann, ausgeschnitten und auf die volle Monitorgröße skaliert. Das heisst, es sind keine weiteren Bildinformationen vorhanden und die Schärfe des Bildes nimmt stark ab. Deshalb kann man niemandem, der ein gutes Foto schiessen will, dazu raten den Digitalzoom zu verwenden.

9.  Isorauschen ist besser als verwackelte Bilder
Wenn nicht gerade strahlender Sonnenschein ist, kommen heutige Digitalkameras mit einem Teleobjektiv schnell auf Belichtungszeiten von unter 1/100tel Sekunde. Zwar ist es ohne weiteres möglich, auch mit 1/50tel Sekunde Belichtungszeit ein knackscharfes Bild aus der Hand zu schießen – aber das erfordert einiges an Übung und Konzentration. Deshalb raten wir, lieber den ISO-Wert der Kamera etwas höher zu stellen, als man ihn gerade braucht, damit die Kamera wenns schnell gehen muss, genügend Licht einfangen kann und die Belichtungszeit nicht unter 1/100tel sinkt.

10. Landschaftsfotos zur richtigen Uhrzeit schießen
Wer Landschaften fotografiert, hat den Begriff „goldene Stunde“ sicher schon einmal gehört. Das ist die Zeit des Tages, kurz nach Sonnenaufgang und kurz vor dem Sonnenuntergang. Durch das warme Licht wirken die Farben besonders leuchtend und Konturen werden durch den langen Schattenwurf auf allen Objekten wesentlich besser sichtbar.

Ein Landschaftsfoto in der goldenen Stunde fotografiert überzeugt durch eine interessante Dynamik und deutlich gezeichnete Konturen. Das genaue Gegenteil ist die Fotografie zur Mittagszeit, wenn die Sonne senkrecht über dem Himmel steht. Dort fallen so gut wie keine Schatten und das Licht ist wesentlich kälter. Auch die Gefahr, dass das Blau des Himmels ausreißt und auf den Fotos nur noch als weiße Fläche zu sehen ist, steigt zu dieser Zeit enorm. Früh aufstehen lohnt sich also, um ein gutes Foto zu schießen.

Wenn Ihr fragen zum Fotografieren habt und euch bestimmte Themen besonders interessieren, schreibt sie doch in die Kommentare und wir schauen, dass wir das Thema in Zukunft behandeln!

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Bisher 16 Kommentare - und wie ist Deine Meinung? zu “10 Tipps: Wie macht man gute Fotos?”

  1. Steve sagt:

    Das heißt „blaue Stunde“ und die ist in der Abenddämmerung. Wenngleich das mit dem frühen Aufstehen stimmt. Goldene Stunde habe ich noch nie gehört.

  2. Anonymous sagt:

    ihr stinkt

  3. Anette sagt:

    Oder einfach hier bearbeiten lassen:

    http://www.topshoot.de

  4. Rena sagt:

    Ich freue mich, dieses Seite entdeckt zu haben und sage herzlich DANKE für die guten Tipps!

  5. Paul sagt:

    Wozu macht man einen weißabgleich

    Ach aber der Rest hat mir sehr geholfen

  6. Anonymous sagt:

    Super Tipps! Vielen Dank! Arsch bewegen ist wichtig :-)

  7. Jason sagt:

    Es ist echt super.
    Ich finde es war lustig wo du gesagt hast:Beweg denen Arsch!
    Super:-)

  8. Marie sagt:

    Ich wollte mal fragen wo ich am besten meine Foto´s am besten kostenlos bearbeiten kann (bezieht sich auf das Unscharf maskieren).

  9. Lyki sagt:

    Die Seite ist echt LUSTIG. :DD
    BRAVOOOOO + echt top gestaltet, super job!
    ich finde diese wiese sehr gut zum rumlaufen und fußball spielen.
    allerdinjgs würde cihj keine wörter wie ‚arsch bewegen‘ benutzen, dieser Punkt ist sowieso voll für’n arsch!

    Lg der Stefan

  10. Anonymous sagt:

    die besten Fotos macht man immer noch nicht mit einer Kamera mit viele Pixel sondern, mit einer Spiegelreflexkamera.
    außerdem sollte man immer ein Motiv wählen, welches ein auch gefällt und nicht eins nehmen, weil irgendjemand anders dieses Bild umbedingt haben möchte.
    Ich wünsche euch viel spaß an eure Fotos.

  11. yildiz sagt:

    Werde mir das ausdrucken. Habe vor tolle Fotos zu machen, schön wärs, wenn es mir gelingt.

    Gruss

  12. Michael sagt:

    Es sind ganz gute Tipps dabei, das finde ich hier sehr, sehr gut und man kann sie sogar noch Problemlos ausdrucken.

    Dies gibt eine 1+

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