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Variabler Fokus durch Lichtfeldkamera

Endlich ist die Technik in im Kamera-Consumer-Bereich ausgereift genug um die innovativen Ideen von Ren Ng umzusetzen. Der CEO von Lytros hatte bereits vor acht Jahren in seiner Dissertation niedergeschrieben, wie Bilddetails erst nach der Aufnahme einzeln scharf gestellt werden könnten, also ein variabler Fokus erreicht werden kann. Das würde bedeuten, dass Fokussierung beim Fotografieren mit der Lichtfeldkamera völlig vernachlässigbar wäre und später mithilfe der Software entschieden werden kann, welcher Bildteil durch Scharfstellen hervorgehoben werden soll. Eigentlich ein Traum für Schnappschüsse, die oft wegen der hastigen Aufnahme unscharf geraten.

Umsetzung

Ein Lichfeld-Bildsensor erfasst, wie bei jeder Kamera, die Lichtintensität. Dazu wird aber, bei der Lichtfeldkamera auch die Richtung des Lichtes für jedes Pixel mitaufgenommen. Dadurch ist es möglich im Nachhinein den Fokus des Bildes zu setzen, ihn zur Kamera hin oder von der Kamera weg zu verschieben. Vermutlich wird die Messung anhand einer Lochmaske durchgeführt, die vor den Sensor geschaltet wird. Die Richtung des Lichtes entscheidet dann darüber, wie die Sensor-Einheiten innerhalb der Lichtkegel , die durch die Löcher entstehen, beleuchtet werden. So wird der variable Fokus der Lichtfeldkamera erreicht.

Beispiele

Die Funktionsweise der Lichtfeldkamera kann auf der Webseite des Herstellers Lytros ausprobiert werden. Eine Applikation erlaubt dem Nutzer den Fokus eines Bildes durch Klicken auf den gewünschten Bildteil zu legen.

Der variable Fokus durch die Lichtfeldkamera könnte die Fotografie sehr verändern, da bei den Aufnahmen weniger Voreinstellungen nötig sind und damit noch schneller interessante Motive erfasst werden können. Wie oft ist eine Situation schon vorbei bis man die richtigen Einstellungen gefunden hat? Später kann man sich dafür länger Zeit nehmen um die beste Ebene für die Schärfe zu finden.

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Bisher ein Kommentar - und was denkst Du? zu “Variabler Fokus durch Lichtfeldkamera”

  1. Markus sagt:

    Ich bin gerade am überlegen, ob ich mir nicht eine Lichtfeldkamera kaufen soll. Die nachträgliche Einstellung der Schärfe ist natürlich eine tolle Sache, doch was mich recht enttäuscht, ist die Auflösung. Anscheinend hat die Kamera nur 1,2 MP – siehe hier: http://www.lichtfeldkamera-test.de/lytro-lichtfeldkamera-test/
    Für meine Zwecke ist das etwas zu wenig. Es mag ausreichend sein, für ein kleines Foto auf einer Webseite, doch wer die Bilder in ein Fotobuch machen will, hat an dieser Kamera wohl leider nur wenig Freude…

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