Eine Spiegelreflexkamera, kurz SR-Kamera, ist eine Kamera, die das Motiv zur Betrachtung vom Objektiv über einen in ihr verbauten Spiegel umlenkt und im so genannten Sucher sichtbar macht.
Spiegelreflexkameras mit einem digitalen Sensor werden auch als “DSLR” bezeichnet oder, noch kürzer, als “DSR”.
Das Prinzip einer Spiegelreflex-Kamera wurde 1686 erstmals von Johann Zahn beschrieben. Erst 1861 ist jedoch von Thomas Sutton die erste Spiegelreflex-Kamera nach diesem Prinzip konstruiert worden. Die erste Spiegelreflexkamera im großen Stil kam dann übrigens 1936 auf dem Markt.
Kompaktkameras bieten im Vergleich zu Spiegelreflexkameras einiges an Nachteilen, bieten aber zum Teil bereits eine derart gute Bildqualität, dass sich der Verbraucher – nicht ganz zu Unrecht – fragt, warum er sich überhaupt noch eine Spiegelreflexkamera kaufen soll.
BRIDGE-Kameras sind größer als Kompaktkameras. Häufig sogar genau so groß wie ihre Geschwister aus dem Spiegelreflex-Bereich und versuchen – obwohl in ihnen kein Spiegel verbaut ist – die Vorteile einer Spiegelreflex-Kamera zu erreichen.
Ein großer Nachteil von BRIDGE- und Kompakt-Kameras ist die vergleichsweise hohe Auslöseverzögerung. Also die Zeit, die zwischen drücken des Auslösers und “schießen” eines Fotos vergeht.
Bei Sportaufnahmen kommen beispielsweise ausschließlich Spiegelreflexkameras zum Einsatz. Und selbst hier achten die professionellen Sport-Fotografen noch darauf, mit einem möglichst schnellem Modell zu arbeiten – es wird also selbst im Bereich der Spiegelreflex-Fotografie noch differenziert, was die Auslöseverzögerung betrifft.





