Ein Skylightfilter wird in der Fotografie verwendet. Mit Hilfe eines Skylight-Filters kann man das Bild leicht rötlich färben und so für eine “wärmere” Farbwiedergabe sorgen. Der Skylight-Filter wird, wie die meisten anderen Filter für Objektive auch, von vorne auf das Objektiv selbst geschraubt. Nur bei wenigen Objektiven wird in in den Strahlengang der Optik selbst eingelegt.
Wann ist der Einsatz eines derartigen Skylight-Filters denn überhaupt nötig? Zum Beispiel in der Landschaftsfotografie: Weit entfernte Objekte, man denke hierbei an einen Gebirgszug, um nur ein Beispiel zu nennen, erscheinen durch die Lichtbrechung nämlich leicht blau. Diesem unschönen Effekt wirkt der Skylightfilter durch seine Konstruktion entgegen.
Bei der Ausbelichtung von negativ Filmen, also zu analogen Zeiten, wird der Effekt jedoch ohnehin neutralisiert, da der Abzug vom Labor selbst optimiert wird. Die tatsächlich auf einem Abzug zu sehenden Farben hängen also viel mehr von den Vergrößerungsmaschinen und der Bildverarbeitung ab, als von derart leichten Filtern, wie der Skylight-Filter einer ist.
Wie viele andere Filter,wirkt übrigens auch der Skylight-Filter als UV-Sperrfilter. Auch wird er, ebenso wie viele andere Filter, von Fotografen zum Schutze derer Optik eingesetzt. Der Grund dafür ist natürlich sehr leicht: Ein zerkratzter Filter ist finanziell leichter zu kompensieren als ein verkratztes Objektiv.
Ein Nachteil von Skylight-Filtern: Ein billig verarbeiteter Skylightfilter führt zu einer subjektiv feststellbaren Kontrastminderung in kontrastreichen Situationen.





