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Ringblitz: Makrofotografie mit Ringblitz

Ein Ringblitz, man könnte es bereits vermuten, ist eine ganz besondere Bauform des Blitzlichts. Die Blitzröhre ist dabei ringförmig um die Vorderseite des Objektivs angeordnet. Da der Blitz so natürlich nicht auf die übliche Weiße an die Kamera angeschlossen ist, muss ein Synchronkabel die Kamera mit dem Ring-Blitz verbinden.

Die besonderen Vorteile des Ringblitzlichts ist eine ringförmige und exakt frontale und somit gerade eben auch schattenfreie Ausleuchtung eines Motivs ohne Abschattung des Objektives. (Insbesondere bei Makro-Aufnahmen wirft das Objektiv gerne einmal Schatten auf das Motiv, was als Abschattung bezeichnet wird.)

Aufgrund der räumlichen Ausdehnung erzeugt ein Ringblitz - im Vergleich zu den gewöhnlichen Aufsteckblitzen – ein relativ weiches Licht.

Leider gibt es auch ein paar Nachteile: Auf glänzenden Oberflächen nämlich (wie auch den menschlichen Augen) formt der Ringblitz – logischerweise – eine ringförmige Reflexion, die natürlich störend wirken kann – je nachdem.

Ein Ringblitz wird – wie soll es auch anders sein – häufig in der Makrofotografie verwendet, aber auch in der Portraitfotografie (trotz des oben aufgeführten, eventuell auftretenden Nachteils).

Der Hobby-Fotograf wird sich diese nicht ganz günstige Form eines Blitzes nur dann anschaffen, wenn er einen derartigen Ringblitz auch wirklich häufig benötigt. Also beispielsweise häufig Pflanzen fotografiert, also Makro-Aufnahmen von Pflanzen anfertigt. Dann aber ist ein Ringblitz eine durchaus lohnende Anschaffung.

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Der Artikel Ringblitz: Makrofotografie mit Ringblitz in der Kategorie Fotolexikon wurde am 27 October 2009 veröffentlicht.

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