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Langzeitbelichtung – Tipps für Langzeitaufnahmen


In der Fotografie ist von einer Langzeitbelichtung die Rede, wenn der Fotograf den Film (im analogen Bereich) oder den Sensor (im digitalen Bereich) länger als üblich belichten möchte.

BILD: Autobahn Nacht Rot Weiss

Nötig sein kann eine Langzeitbelichtung bei schlechten Lichtverhältnissen, wenn es nicht möglich – oder nicht erwünscht –  ist, einen Blitz zu verwenden, bei der Fotografie von Innenräumen im Architektur-Sektor, und so weiter. Die Anwendungsmöglichkeiten sind mannigfaltig.

Nachfolgend haben wir für Euch ein paar Tipps für Langzeitaufnahmen (wie immer natürlich kostenfrei) zusammengestellt:

1. Eine Langzeitbelichtung kann natürlich nicht mehr „aus der Hand“ fotografiert werden: Die Fotografie würde – je nach Dauer der Belichtung – mehr oder weniger Verwischen – häufig bis zur Unkenntlichkeit des Motivs.  Es ist also nötig ein Stativ zu verwenden.

Bei Kauf eines solchen sollte darauf geachtet werden, dass dieses nicht zu schwer ist: Die Erfahrung hat zeigt, dass es ansonsten häufig im Auto verbleibt oder gar nicht erst mit auf Fototour genommen wird. Auch ist darauf zu achten, dass sich der Kopf des Stativs in allen Variationen Schwänken lässt: Eine Funktionalität, die häufig mit „360°-Kopf“ bezeichnet wird.

Die Kamera wird mit Hilfe der sogenannten Stativ-Platte, welche jedem Stativ beiliegt, auf dem Stativ angebracht. Die hierzu nötige Bohrung, um die Stativ-Platte zu befestigen, befindet sich in der Regel an fast jeder Kamera, nicht nur an den digitalen oder analogen (und oft höherpreisigen) Spiegelreflex-Systemen. Viele Fotografen lassen auf ihren Fototouren die Stativplatte gleich an der Kamera befestigt, um – wenn nötig – möglichst schnell einsatzbereit zu sein.

Für ein ordentliches Stativ sollte man mindestens zwischen 50€ und 75€ ausgeben – nach oben hin sind natürlich mal wieder keine Grenzen gesetzt.
Mit einem vernünftigen Stativ steht der erfolgreichen Langzeitbelichtung (fast) nichts mehr im Wege!

2.Wann der Einsatz eines Blitzes oder eben eines Stativs nötig ist, lässt sich durch eine einfache Formel errechnen: (1/Brennweite)Sekunde. Dies hört sich kompliziert an, ist aber relativ einfach: Wird beispielsweise bei einer Brennweite von 200mm fotografiert, beträgt die maximale Belichtungszeit 1/200 Sekunde – andernfalls droht das Foto (ohne Stativ oder Blitz) zu „verwackeln“.  Um dies zu verhindern wird der Fotograf also zu einem Blitz oder einer Langzeitbelichtung greifen.

Bei der Formel handelt es sich freilich nur um einen ungefähren Richtwert: Viele der heutigen digitalen Spiegelreflexkameras (DSLR) haben eine Funktion eingebaut, welche verschiedenartig (beispielsweise durch Bewegen des Sensors), ein Verwackeln verhindert. Viele Menschen haben auch einfach nur eine besonders ruhige Hand und erreichen so höhere Belichtungszeiten.

Man kann auch länger Belichten, wenn das Foto nicht gerade großformatig als Poster ausgedruckt werden soll, also nicht bis ins Detail scharf sein muss.

3. Bei Langzeitbelichtungen wird der Fotograf beispielsweise im Landschafs- oder Architektur-Bereich zu einer großen Blende, also beispielsweise f/11 greifen, um eine möglichst große Schärfentiefe beziehungsweise Tiefenschärfe zu erreichen.

Je höher die Blendenzahl, desto kleiner die Blendenöffnung und desto weniger Licht kann auf den Film beziehungsweise Sensor treffen. Die nötige Fotoqualität entscheidet also – in Zusammenhang mit der Blende – in hohem Maße über die Notwendigkeit einer Langzeitbelichtung.

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Bisher ein Kommentar - und was denkst Du? zu “Langzeitbelichtung – Tipps für Langzeitaufnahmen”

  1. Aufpasser sagt:

    MANGELHAFTES TUTORIAL AUFGRUND WICHTIGER FEHLENDER ASPEKTE WIE SPIEGELVERRIEGELUNG, VERSCHLUSSVORHANG – um nur mal 2 zu nennen…..
    mangelhaft, setzen.

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