Die Langzeitsynchronisation hat immer etwas mit der Fotografie mit Blitz zu tun – spricht man also von Langzeitsynchronisation muss ein Blitz mit im Spiel sein, sonst ist von etwas anderem die Rede – das kann man sich schon einmal merken.
Einfach ausgedrückt meint Langzeitsynchronisation lediglich, dass die Verschlusszeit (also die ganz normale Belichtungszeit, die ihr – neben der Blende – an Eurer Kamera einstellt) länger als die Blitzsynchronzeit ist – mehr steckt eigentlich gar nicht dahinter. Was bedeutet dies aber genau?
Normalerweise wählt eine Kamera automatisch kurze Verschlusszeiten, wenn man mit einem Blitz fotografiert. Bei Nachtaufnahmen im Freien bedeutet dies – um nur ein Beispiel zu nennen -, dass das Vordergrundmotiv durch das Blitzlicht hell abgebildet wird, während – aufgrund der schon angesprochenen, kurzen Verschlusszeit – der Hintergrund dunkel bleibt. Logisch, oder?
Bei der Langzeitsynchronisation hingegen, wird durch die lange Belichtungszeit auch für eine ausreichend helle Abbildung des Hintergrunds gesorgt.
Dies bedeutet für unser Foto zum Beispiel, dass bei Bewegungsabläufen interessante Effekte erzielt werden können. Anders als bei Langzeitaufnahmen ohne Blitz – beispielsweise von Straßen – entsteht bei der Langzeitsynchronisation eine scharfe helle und auch eingefrorene Bewegungsabbildung, während die restlichen Abläufe einer Bewegung mehr oder weniger verwischt dargestellt werden.
Ihr seht also, dass mit der Langzeitsynchronisation sehr interessante Effekte erzeugt werden können – wie immer ist auch hier jedoch einiges an Übung nötig.





